Sanmentenga Passore Kadiogo Oubritenga Kouritenga Burkina Faso

Provinz Oubritenga

Mill

Die Provinz Oubritenga liegt im Plateau Central (Zentralplateau) Burkina Fasos, wo die Hauptaktivitäte der Bevölkerung in der Landwirtschaft und Viehzucht besteht. Trotz des rasanten Wachstums der Städte leben noch ca. 85% der Bevölkerung auf dem Land. 90% der landwirtschaftlich genutzten Fläche dienen dem Getreideanbau. Es handelt sich also um Subsistenzwirtschaft deren Einbindung in die Marktwirtschaft noch nicht vollkommen gelungen ist. Die landwirtschaftliche Produktion wird zum größten Teil in kleinem Ausmaß und auf traditionelle Weise durch das Familienoberhaupt (chef de famille) geführt

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Vorstellung der Region

Die Regierung strebt die Organisation der Bauernschaft in dörflichen Gruppierungen an, bestehend aus Männern, Frauen oder gemischt. Diese Politik setzt darauf, dass sich die Produzenten zuerst in sehr kleinen Zusammenschlüssen entwickeln. Die Unterstützung durch Nichtregierungsorganisationen (NRO) und die technische Unterstützung des Staates sollen es ihnen später erlauben, sich in Kooperativen zusammenzuschließen..

Millionen von kleinen Bauern in den tropischen Regionen betreiben saisonale Landwirtschaft, während der Regenzeit, und sind deshalb stark abhängig von den Umweltfaktoren. In ihrem täglichen Kampf ums Überleben haben diese bäuerlichen Gemeinschaften unzählbare Techniken erfunden, um an Pflanzn und Tiere zu kommen, die Nahrungsmittel die ihnen unentbehrlich sind.

So entstanden eine große Bandbreite von Produktionssystemen, die jede einzelne an die ökologischen Gegebenheiten angepasst, und von der lokalen Kultur beeinflusst werden.

Eine Vielzahl dieser traditionellen Produktionssysteme blieben über Jahrhunderte bestehen und erhielten ein kontinuierliches und stabiles Produktionsniveau. Diese Systeme stehen heute jedoch einer Entwicklung der sozialen und politischen Gegebenheiten gegenüber, und müssen sich in den internationalen Markt integrieren, der durch ausländische Kräfte kontrolliert wird.

Die Systeme, die ursprünglich die Selbsternährung anstrebten, haben sich eigenständig dem Markt und der Verbesserung der Kommunikationsmittel zugewandr, was eine Steigerung der Nachfrage an Konsumgütern hervorruft.

Angesichts dieser Situation schaffen es die Bauern nicht mehr, die Nachfrage zu befriedigen. Dies liegt in besonderem Maße an der schlechten Verteilung des Regens, die Verschlechterung der Böden und vor allem am Mangel an technischen Mitteln.

Die burkinischen Bauern haben folglich neue Techniken zur Verbesserung der Kulturen anzunehmen und umzusetzen. Dazu gehören vor allem der Bau von Anti-Erosionsflächen, der Bau von Jauchegruben, die Aufforstung, die Anwendung der 1/2-Mond- und Zaï-Methode. Um diese Ziele zu erreichen, muss ein Minimum an Mitteln zur Verfügung stehen, um die landwirtschaftliche Produktion zu steigern, die von Jahr zu Jahr weiter abimmt.

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Einsatzgebiete

APS arbeitet in den folgenden Dörfern:

  • Boulba
  • Ramessoum
  • Sawana
  • Nongstenga
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Einsatzbereiche

APS arbeitet in dieser Regionen in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören:

  1. Bildung
    • Unterstützung von Programmen der informellen Bildung im Kampf gegen den Analphabetismus
    • Förderung der Emanzipierung der ländlichen Frau
    • Aufbau von Alphabetisierungszentren
    • Alphabetisierung von Erwachsenen
    • Sensibilisierung für die Rechte der Frau
    • Führung/Instandhaltung von Alphabetisierungszentren
  2. Gesundheit
    • Verhinderung der weiteren Ausbreitung von HIV/AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Unterstützung bei der Ausweitung der Betreuung von HIV/AIDS erkrankten, davon betroffenen und anderen benachteiligten Personen
    • Sensbilisierung zu HIV/AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Medizinische und ernährungstechnische Unterstützung bon HIV/AIDS-Waisen und benachteiligten Kindern
  3. Wassersysteme und Landwirtschaft
    • Förderung der Selbsternährung und der sozio-ökonomischen Integration
    • Jährliches Programm zur Unterstützung des Baus und der Instandhaltung wasser- und landwirtschaftlicher Nutzbauten
    • Anbau und Produktion von Moringa olifeira
  4. Gemeinschaftliche Mikrofinanzierung
    • Förderung der Schaffung von einkommenschaffenden Maßnahmen und der sozio-ökonomischen Unabhängigkeit
    • Spar- und Kreditunterstützung für einkommenschaffende Aktivitäten von Frauen in ländlichen Gebieten
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Projektbeispiele